Liebe Podcast-Geeks, und die, die es werden wollen. Lasst uns mal ins „Du“ wechseln und uns näher kommen, denn Podcasts gehen über das Ohr, sind persönlich, fast intim. Während meiner intensiven Radiozeit habe ich mehrere Tausend Audio-Themen produziert: Interviews, Reportagen, Experten-Gespräche, Beiträge. Hier verrate ich euch meine 3 ultimativen Tipps – how to pimp up your podcast:

1) Ist dein Thema wirklich relevant?

Nein, du musst nicht jede Woche einen Podcast abliefern, außer du bist so gut, dass du damit genügend (Werbe-)Einnahmen generierst oder du heißt Oliver Pocher. Dann kannst du vermutlich an dieser Stelle aber auch aufhören zu lesen.

Wenn das bei dir nicht der Fall sein sollte, und davon gehe ich jetzt einmal aus, dann ist das die 1. und allerwichtigste Frage, die du dir direkt mit der Themenidee stellen solltest. Weniger ist definitiv mehr!
Ich empfehle dir dringend, wirklich nur einen Podcast zu produzieren, wenn du ein relevantes Thema gefunden hast. Ja, genau, BEVOR du überhaupt jemanden angerufen oder eine Mail für eine Interviewanfrage gestellt hast, frage dich:

Ist mein Thema relevant für meine Zielgruppe? Fällt dir nichts ein, dann ist das Thema nicht relevant. Falls doch, welchen Mehrwert liefert dein Thema? Kannst du darauf keine Antwort finden, ist dein Thema schlichtweg nicht relevant. Suche dir ein anderes.

2) Lieferst du das, was du versprichst?

Ok, du hast ein relevantes Thema für deine Hood gefunden und ggf. einen auch Gast organisiert.

Ääääähm … STOPP. Dir fällt plötzlich auf, du hast einen Gast, mit dem du über Gott und die Welt dampfplaudern willst, aber gar kein konkretes Thema? Gehe zurück zu Step 1 und finde mind. ein relevantes Thema!

Weiter im Text. Was du versprechen sollst? Mache deine Crowd direkt zu Beginn oder am Ende des vorhergehenden Podcasts neugierig. Liefere ihnen Gründe zum Einschalten und Weiterhören, einen Mehrwert. Dieses Versprechen, das du vorher abgibst, musst du am Ende natürlich auch erfüllen. Und da sind wir wieder bei Punkt 1. Erfüllst du die Erwartung nicht, wirst du früher oder später ein Problem bekommen, dass sich in weniger Hörern, schnelleren Abbrüchen oder bösen Kommentaren äußert.

3) Halte den Podcast kurz!

Uiiiihhh, an dieser Stelle schnaubt bestimmt der wilde Stier in dir, du scharrst mit den Hufen und deine Antwort ist: NEIN!

Wenn du denkst, du kannst in einem Podcast bis zur Unendlichkeit labern, weil es ist, ja schließlich ein Podcast ist …, dann komme ich an dieser Stelle wieder zurück zu Punkt 1. Die Frage ist nicht nur – ist das Thema relevant, sondern … ist DIESER Satz RELEVANT?

Kaue deinen Hörern kein Ohr ab und komme auf den Punkt. Es ist die Zeit deiner Hörer, die du beanspruchst. Dudeln geht höchstens bei einer Meditation, aber auch hier müssen die entsprechenden Sätze sitzen. Ein Audiofile kann man nun einmal nicht querlesen. Lieferst du relevanten Content und spannende Themen, wirst du hingegen mit Usern belohnt, die freiwillig bis zum Ende aktiv zuhören und sich danach begeistert auf deinen neuen Podcast freuen.

Wenn du weitere Tipps zur Podcast-Produktion haben möchtest, kannst du gerne

Kontakt aufnehmen